Wie jedes Jahr wurden Baumschulen unterhalten, Bäume zum weiteren Wachstum um die Dorfgemeinschaften herum verteilt, Umweltbildung an Schulen und Dorfgemeinschaften durchgeführt und Schulgärten weiterbepflanzt.
sEbenso wurden Fraueninitiativen unterstützt, im größeren Stil Flächen mit Gemüse zu bepflanzen.
Nach Covid und dessen Auswirkungen in Bezug auf Nahrungsmittelknappheit hat ein weiteres herausforderndes Jahr die Projektgegend um Rurrenabaque geprägt.
Nach einer langanhaltenden Dürre waren die Wasserspeicher aufgebraucht. Nach der Dürre folgten verheerende, wochenlange Brände, die bis an die Häuser heranreichten. Ein Großteil der Ernte konnte dadurch nicht eingebracht werden. Gleichzeitig bestärkt dies die Projektteilnehmer*innen und umliegenden Gemeinden, dass es umso wichtiger ist, neben der Nahrungsmittelproduktion mehr Bäume zu pflanzen, die Wasser speichern und zu einem ausgeglicheneren Klima beitragen.
Als ich vor zehn Jahren mit Ältesten diverser Dorfgemeinschaften vor der Projektgründung sprach, wurde meist noch die Meinung vertreten, dass diese grüne Fülle niemals vergehen wird. Aus der Bodenperspektive sind die großen abgeholzten Flächen je weiter man ins Flachland kommt auch nicht sichtbar.
10 Jahre später zeigen Dürre und Brände, das hemmungsloser überregionaler Raubbau sich auf die bis dato wenig betroffene regionale Bevölkerung mittlerweile deutlich niederschlägt.
Helfen sie weiterhin ebana, einen Beitrag für die Landbevölkerung und gegen den Klimawandel zu leisten.
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https://wirundjetzt.org/bericht-projekt-ebana-in-bolivien-baeume-pflanzen-macht-cool/
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