Wir schreiben im Alltag viel – ob Einkaufszettel mit Papier und Stift, Nachrichten mit dem Handy oder Blogbeiträge an der Tastatur. Egal, was und wie wir schreiben, lohnt es sich, dem Schreiben ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken.
Wir können achtsam mit dem Prozess des Schreibens umgehen, mit unserer Körperhaltung und den verspannten Nacken oder die steifen Schultern frühzeitig wahrnehmen. Wir können lernen, auf unsere inneren Stimmen zu hören, die manchmal viel zu früh einen unfertigen Text kritisieren.
Das Schreiben lässt sich aber auch direkt nutzen, um achtsamer zu werden. Das sogenannte Slow Writing, bei dem wir langsam und mit einem schönen Stift Texte abschreiben, die uns inspirieren, lässt uns zur Ruhe kommen. Dieses langsame Schreiben können wir mit unserem Atem verbinden und – so die Hoffnung – in unserer Mitte ankommen.
Viele dieser Schreibimpulse lassen sich mit dem „Rad der Achtsamkeit“, das der Psychiater Daniel J. Siegel entwickelt hat, verknüpfen: Wenn wir zum Beispiel über einen Naturgegenstand schreiben, können wir die Sinne schärfen und achtsamer hinschauen, riechen oder lauschen. Beim freien Schreiben können wir unsere Gedanken und Gefühle bewusster wahrnehmen. Und – was in unserer von Krisen geschüttelten Zeit hilfreich sein kann – wir können uns achtsamer mit unseren Mitmenschen oder auch unserem Planeten verbinden.
Wer mag, kann ein paar dieser achtsamen Schreibanregungen kennen lernen.
14. November 2026, 16:00-18:30
Buchhandlung Fiederer, Friedrichshafen
Kostenbeitrag für Getränke, Skript und Material von 15,00 € mitbringen sowie ein paar Lieblingsstifte. (Sollte jemand keine 15,00 € haben, gibt es immer auch einen Freiplatz)
Bitte anmelden unter: Karin






