Unsere Beziehung zu Wasser

Tiefstand beim Rhein, Waldbrände über auf der Welt, Sturzfluten in Nepal.
Die Unwetterereignisse nehmen derzeit dramatisch zu.
Wie können wir Landschaften regenerieren und wieder gesunde, stabile Wasserkreisläufe herstellen?

Dazu möchten wir drei Empfehlungen teilen:

1) Die Doku „Water is Love“ zeigt die zentrale Bedeutung von Wasser für alles Leben und präsentiert regenerative Lösungen.

2) Das Buch „Aufbäumen gegen Dürre und Fluten“ von unserer Fellow Ute Scheub und Stefan Schwarzer zeigt alles über regenerative Landwirtschaft, Schwammstädte, Klimalandschaften und Co.

3) Die Doku „Regreening the desert with John D. Liu“ zeigt wie eine Wüstenlandschaft in China in kurzer Zeit in eine blühende Landschaft verwandelt wurde – eine Realutopie.

Wir können Landschaften regenerieren, Flüsse zurückholen, Wälder stabilisieren und Städte resilient gegen Regen und Dürre machen. Die Lösungen dafür sind da. Wir müssen sie „nur“ umsetzen. Doch dafür braucht es mehr als den klassischen funktional-technischen Blick auf Zahlen und Baumaßnahmen. Wir brauchen eine neue Beziehung zu Wasser – eine Rückbesinnung auf die Beziehung, die wir Menschen Jahrtausende damit hatten: Wasser als etwas Heiliges, das uns lebendig hält.
Für den amerikanischen Kulturphilosophen Charles Eisenstein ist Wasser „das Lebensblut des lebendigen, bewussten Organismus Erde“.
Wie sieht deine Beziehung zum Wasser aus? Wie begegnest du ihm?
Was würde passieren, wenn wir als Gesellschaft so würdigend auf Wasser blicken würden?

 

Aus dem Newsletter der Reinventing Society, Witzenhausen
www.realutopien.de