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SUMMARY:Geldsymposium 2026 „Geld der Zukunft“
DESCRIPTION:Geldsymposium 2026 „Geld der Zukunft“ in Berlin-Treptow-Köpenick\, 9. – 10. Oktober 2026 \nWir möchten Euch herzlich auf das 2. Geldsymposium 2026 „Geld der Zukunft“ aufmerksam machen\, das am 9. und 10. Oktober 2026 im Rathaus Treptow in Berlin stattfindet.\nBereits im Jahr 2025 hatte die Initiative www.geld-der-zukunft.org erstmals ein solches Geldsymposium veranstaltet. Vorgestellt wurden acht wichtige Ansätze für eine neue Geldordnung. Dazu gehörten unter anderem die Gemeinwohl-Ökonomie von Christian Felber\, das Vollgeldkonzept\, die Modern Monetary Theory sowie die Ansätze der Achberger Schule.\nDas erste Symposium stieß auf große Resonanz. Daher wird das Veranstaltungsformat 2026 fortgeführt – erneut in Berlin und erneut im Rathaus Treptow. Einen Rückblick auf das Geldsymposium 2025 findet ihr hier.\nVeranstalter ist in diesem Jahr das neu gegründete MoneyFuture Institute\, das als Nachfolgeorganisation der Initiative „Geld der Zukunft“ entstanden ist. Das Institut versteht sich als Denkfabrik und Informationsplattform für die Entwicklung einer gemeinwohlorientierten Finanzordnung. Dem verantwortlichen Kuratorium gehören Simon Sonnenberg\, Norbert Bernhold und Michael W. Bader an.\nIm ersten Arbeitsblock am Freitag werden die verschiedenen Geldschulen ihre Positionen zu den Themen „Geld und Klima“\, „Geld und Gerechtigkeit“ sowie „Geld und Demokratie“ vorstellen. Dabei sollen nicht nur die jeweiligen theoretischen Grundlagen erläutert\, sondern auch konkrete praktische Schlussfolgerungen und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.\nEin weiteres Ziel des Symposiums besteht darin\, die acht im Projekt „Geld der Zukunft“ vertretenen Geldschulen inhaltlich weiter zu vertiefen. Gleichzeitig sollen erste gemeinsame Vorschläge für zukünftige Geldgesetze präsentiert werden. Diese Vorschläge könnten später in Bürgerräten\, Parlamentsanhörungen und weiteren demokratischen Verfahren beraten und entschieden werden.\nIm Rahmen eines „Demokratischen Geldkonvents“ sollen die erarbeiteten Reformvorschläge auf dem Symposium schließlich diskutiert und zur Abstimmung gestellt werden.\nWeitere Informationen und Videos des MoneyFuture Institute hier. \nProgrammübersicht 2026:\nTermin: 9. Oktober 2026\, 15:00 Uhr\, bis 10. Oktober 2026\, 18:00 Uhr\nVeranstaltungsort:\nRathaus Treptow\nNeue Krugallee 2–6\n12435 Berlin\nOrientierung: Geld im Kontext gesellschaftlicher Zukunftsfragen\nDrei kompakte Impulsforen zu den Themen Geld und Demokratie\, Geld und Klima sowie Geld und Gerechtigkeit eröffnen das Symposium. Vertreterinnen und Vertreter aus Geldreform\, Wissenschaft und Zivilgesellschaft entwickeln eine gemeinsame Sprache und verdeutlichen\, weshalb die Geldordnung einen zentralen Hebel für gesellschaftliche Veränderungen darstellt.\nVielfalt: Money-Marktplatz\nAuf dem Money-Marktplatz werden unterschiedliche Ansätze zur Reform und Weiterentwicklung des Geldsystems vorgestellt – von bereits etablierten Modellen bis hin zu neuen praktischen und innovativen Perspektiven. Kurze Präsentationen\, offene Gesprächsformate und persönliche Begegnungen bieten Raum für Austausch\, Vernetzung und neue Anregungen.\nEntscheidung: Demokratischer Geldkonvent 2.0\nIm Demokratischen Geldkonvent 2.0 werden zentrale Modelle für ein zukünftiges Geldsystem gemeinsam weiterentwickelt und zu konkreten\, abstimmungsfähigen Reformvarianten zusammengeführt. Der transparente und moderierte Beteiligungsprozess bildet zugleich die Grundlage für den geplanten MoneyFuture Report 2026.\nWer an der Veranstaltung teilnehmen möchte\, kann sich über diesen Link anmelden.
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SUMMARY:Bundesweiter Vergesellschaftungstag
DESCRIPTION:Viele von uns stehen jeden Tag auf\, gehen einem Job nach\, in dem vor allem ihre Vorgesetzten entscheiden\, was sie tun\, arbeiten für den Reichtum anderer statt für gesellschaftlich Sinnvolles\, kommen heim und haben kaum noch Zeit und Energie für ein Leben außerhalb der Arbeit. \nWieso machen wir nicht mal was anders? \nKlingt utopisch? Im Gegenteil!Genossenschaften\, gemeinschaftliche Kollektive\, Zusammenarbeit auf Augenhöhe – zahlreiche Menschen organisieren sich bereits in Initiativen\, in denen sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen – ohne sich dabei auf Politiker*innen oder große Konzerne verlassen zu müssen. \nBis jetzt sind sie eher die Ausnahme als die Regel\, aber wir sind überzeugt: wenn wir uns zusammentun\, können wir Stück für Stück eine andere Gesellschaft aufbauen. \nUns das zu erstreiten\, ist auf verschiedenen Wegen möglich\, parlamentarisch wie selbstorganisiert. Ein Weg ist sogar im Grundgesetz festgeschrieben – zu dessen Entstehungszeit Vergesellschaftung gesellschaftlich eine breit anerkannte Position war. Das Grundgesetz legt nämlich gar nicht fest\, dass wir in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem leben müssen – nach dem zweiten Weltkrieg waren sich nicht nur Gewerkschaften und SPD\, sondern selbst die CDU einig\, dass ein purer Kapitalismus nicht wünschenswert ist. So wurde Artikel 15 geschaffen. Er lautet: \n„Grund und Boden\, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz\, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt\, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden.“ \nAlternative Orte der Arbeit und des Zusammenlebens können wir also nicht nur kleinteilig aufbauen\, sondern auch bestehende gemeinsam neu gestalten! \nWas heißt Vergesellschaftung nun konkret? \nVergesellschaftung soll das ändern – basierend auf drei Säulen: \n\nEigentumsstruktur: von wenigen Individuen hin zur gesamten Gesellschaft.\nZielsetzung: von privatem hin zu gemeinwohlorientiertem Nutzen\nEntscheidungsprozesse: von Entscheidungen Einzelner hin zu basisdemokratischen Entscheidungen auf Augenhöhe\n\nWichtig ist uns der Unterschied zwischen Vergesellschaftung und Verstaatlichung: nicht Politiker*innen entscheiden\, sondern Betroffene. Firmen werden nicht zu Staatsunternehmen\, sondern zu sog. Anstalten des öffentlichen Rechts\, wie es heute z.B. schon einige Stadtwerke oder Verkehrsverbünde sind. Ein Beispiel\, wie das umgesetzt werden könnte\, hat die Initiative Deutsche Wohnen und Co. enteignen formuliert.1 Im Rahmen ihrer Kampagne stimmte 2021 die Mehrheit der Berliner*innen dafür\, große Berliner Wohnungskonzerne in Gemeineigentum zu überführen. Weil das von den zuständigen Politiker*innen bislang herausgezögert wurde\, bereitet Deutsche Wohnen und Co. enteignen gerade einen zweiten Volksentscheid vor – diesmal mit konkretem Gesetzesentwurf. \nEin erfolgreiches Beispiel für Vergesellschaftung gibt es bereits: nach dem zweiten Weltkrieg beschlossen die Bürger*innen in Hessen auf Basis eines Artikels in der Landesverfassung in einer Volksabstimmung\, Bergbau\, Eisen- und Stahlproduktion\, Energiewirtschaft sowie den schienengebundenen Verkehr zu vergesellschaften. \nWarum Vergesellschaftung? \nWir sind der Überzeugung\, dass unser aktuelles System\, in dem wenige und vor allem reiche und privilegierte Menschen wirtschaftliche Entscheidungen treffen\, dazu führt\, dass vor allem ihre Interessen berücksichtigt werden. Plattformen von Big Tech dienen ebenso Profitinteressen wie Immobilien in der Hand großer Konzerne\, ein privat organisiertes Energiesystem\, privatwirtschaftliche Krankenhäuser… Die Folge sind hohe Mieten und vernachlässigte Wohnungen\, eine verschlafene Energiewende und eine Sozial- und Gesundheitspolitik\, die Kosten reduzieren und Arbeitsleistung maximieren soll\, statt die Bedingungen für eingutes und möglichst selbstbestimmtesLeben für alle zu schaffen. \nWer sind wir? \nWir sind ein wachsendes Bündnis aus verschiedenen Initiativen und Gruppen: \nVon Vergesellschaftungsinitiativen über Demokratisierungsbewegungen in der Kulturszene\, Projekten solidarischen Wirtschaftens bis hin zu gemeinschaftlichen Kreativprojekten wollen wir schon ganz konkret zeigen\, wie wir uns anders organisieren können – und das wollen wir gemeinsam nach außen tragen. \nGerne möchten wir mit Menschen\, Initiativen oder Organisationen zusammenarbeiten\, die diese Vision teilen und auch für eine offene\, diskriminierungsfreie und solidarische Gesellschaft einstehen.Dabei sind wir uns bewusst\, dass auch unsere Gruppen nicht frei von diskriminierenden Denkmustern und Strukturen sind\, die wir regelmäßig reflektieren\, um sie Stück für Stück zu überwinden. \nMitmachen \nDu hast Lust\, dabei zu sein? Wir freuen uns über jede Beteiligung! Schreib uns gerne eine Mail an:\nallesfueralle.buendnis@systemli.org \n\n\nSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. \n Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren \n Weitere Informationen \n\n1 https://dwenteignen.de/unser-gesetz
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SUMMARY:HofGeradel: Alles Bio oder was?!
DESCRIPTION:Bei der geführten Tour „Alles Bio oder was?“ dreht sich alles um nachhaltige Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung. Start ist an der Alten Schule in Karsee. Begleitet wird die Gruppe von Emma Fäßler\, die interessante Einblicke aus erster Hand gibt. Die Strecke führt über den Höhenweg mit beeindruckendem Alpenpanorama hinunter ins Karbachtal zum Biohof Fäßler GbR. Dort steht eine Betriebsbesichtigung auf dem Programm\, bei der neben der ökologischen Bewirtschaftung auch die Bedeutung von Natur- und Schutzgebieten thematisiert wird. Nach einer Einkehr mit Kaffee und Kuchen in Ruzenweiler führt die Tour weiter zur Käserei Leupolz. Hier können die Teilnehmenden den Weg von der Milch zum Käse nachvollziehen. Die Rückfahrt erfolgt durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wiesen\, Wäldern und Mooren\, vorbei an Biberrevieren\, zurück nach Karsee. Die Tour verbindet Naturerlebnis\, Wissen und Genuss auf besondere Weise.
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