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SUMMARY:Kollektives Trauma und Demokratie
DESCRIPTION:Ein dreitägier Workshop mit Thomas Hübl um Polarisierung in Krisen zu überwinden.\n\n\n\nIn einer Online-Kooperationsveranstaltung mit dem Pocket Projekt\, an der bis zu 500 Menschen teilnehmen können\, soll versucht werden\, Traumata\, die kollektiv wirken\, zu erkennen und zu bearbeiten. Der Prozess wird wissenschaftlich vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) und dem Institut für integrale Studien (IFIS) begleitet und ausgewertet. \nJeder von uns reagiert anders in Krisen\, je nachdem welche Erfahrungen wir in der Vergangenheit gemacht haben\, was unsere Vorfahren erlebten oder welche Geschichte auf unserem Land liegt. Wir reagieren abhängig davon\, wie sehr uns diese Erfahrungen überfordert oder gar überwältigt haben. Niemand ist frei von solchen Erlebnissen und sie beeinflussen letztlich auch unser politisches Denken und Handeln.\nVermutlich spielen Traumata in der Politik eine größere Rolle als uns bewusst ist. Der ehemalige deutsche Botschafter Rüdiger von Fritsch\, der viele Jahre in Russland gelebt hat\, weist sogar auf die Einflüsse von Traumata ganzer Nationen hin.\n(Ab Minute 28:33 Uhr: https://www.zdf.de/phoenix/phoenix-persoenlich/phoenix-phoenix-persoenlich-mit-ruediger-von-fritsch-100.html) \nWie erkennen wir Einflüsse von Traumata? Wie wirken Traumata in uns? Und gibt es gar so etwas wie kollektive traumatische Strukturen? Wenn ja\, wie können wir mit ihnen umgehen? Wie sehr beeinflussen sie uns und politisches Handeln? \nDiese Forschungsfragen verfolgt auch Mehr Demokratie. Herauszufinden gilt\, welche Faktoren die Demokratie stabilisieren und wie wir die ganze Vielfalt der Gesellschaft konstruktiv integrieren können. \n\n\nMehr Informationen und Anmeldung unter \nhttps://pocketproject.org/collective-trauma-democracy/ \n\n\nEine kostenlose Auftaktveranstaltung zu dem Workshop findet mit einem Gespräch zwischen Claudine Nierth & Thomas Hübl am 11. April 2022 von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr statt. \n\n\n\n\n 
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SUMMARY:zoom-Reihe des ABL: Neue Gentechnik in der Landwirtschaft - Hintergründe - Versprechen Risiken
DESCRIPTION:Die Versprechen der Industrie sind groß: mit den neuen Gentechnik-Verfahrenwie CRISPR/Cas in der Landwirtschaft sollen schnell die Nachhaltigkeitsziele der EU-Kommission erreicht werden und es soll auch möglich sein\, klimaanpassungsfähige Pflanzen zu erzeugen. Die EU-Kommission hat im April letzten Jahres sogar vorgeschlagen\, einige Anwendungen der neuen Gentechnikvon der Regulierung nach Gentechnikrecht auszunehmen\, mit der Begründung\, dass sie ein ähnlich niedriges Risikopotenzial hätten wie konventionelle Züchtung. Auch die Gentechnik-Industrie plädiert für eine Deregulierung\, und schiebt das Argument vor\, dass so auch kleine und mittlere Züchter diese Technologien nutzen könnten. \nIn der Zoom-Reihe  will sich die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V.\, ABL mit den Teilnehmenden mit diesen Versprechen kritisch auseinandersetzen. \nVeranstaltung am 30.03.22: \nNeue Gentechnik und Patente (https://www.testbiotech.org/node/2771):\nNegative Einflüsse von Patenten auf Züchter:innen und Lebensmittelerzeuger:innen und Stand der politischen Debatte. Referent: Dr. Christoph Then\, Geschäftsführer von Testbiotech e.V. und Koordinator des internationalen Bündnisses Keine Patente auf Saatgut.\nZunächst werden die Ursachen und Entwicklung von Patenten auf konventionelle Züchtung und Auswirkungen auf den europäischen (und globalen) Saatgutmarkt beleuchtet und die Probleme der Patentierung: Eigentumsrechte auf Saatgut\, fehlender Zugang zu genetischen Ressourcen\, Kontrolle über Zucht und\nErnährungsgrundlagen. Warum wird das Patentierungs­verbot auf konventionelle Züchtungen weiterhin umgangen? Welche Entwicklungen und Probleme zeigen sich durch die neuen Gentechniken. Was steht politisch an? \nVeranstaltung am 14.04.22: \nDie Versprechen der neuen Gentechnik kritisch hinterfragt – Populationszucht statt Genome Editing. Referent:innen: Dr. Carl Vollenweider (Züchter auf dem Dottenfelderhof) und Annemarie Volling (Gentechnik-Expertin der AbL). \nMittels neuer Gentechnik-Verfahren wie CRISPR/Cas sollen in relativ kurzer Zeit Pflanzen entwickelt werden können\, die den Pestizideinsatz reduzieren sollen\, höhere Erträge bringen sollen und die anpassungsfähig an denKlimawandel sein sollen. ABL wirft einen kritischen Blick auf diese Versprechen und stellt neue Ansätze in der Pflanzenzucht vor wie partizipative Züchtung und Populationen. Der Termin findet statt in Kooperation mit Agrarpolitischen Fortbildungsreihe der AbL-Mitteldeutschland. \nVeranstaltung am 28.04.22: \nSaatgut und das Recht auf Nachbau vom Konzern zurück in bäuerliche Hände. Referent:innen: Georg Janßen (Bundes-Geschäftsführer der AbL und der IGNachbau)\, Karsten Ellenberg (Kartof­fel­züchter\, Retter der Sorte Linda)\,Susanne Gura (Vorsitzende Dachverband der Nutzpflanzen).\nDas Recht auf den Nachbau des verwendeten Saatguts und die Zucht von Kultursorten\, die an den eigenen Betrieb angepasst sind\, das sind Grundlagen der landwirtschaftlichen Arbeit\, doch leider keine Selbstverständlichkeit. ABL will mit dieser Veranstaltung den rechtlichen Rahmen abstecken\, von juristischen Kämpfen berichten und vor allem zeigen\, wie wir zurück zu Vielfalt und Selbstbestimmtheit kommen. \nAnmeldung hier: \nanmeldung@abl-ev.de> anmeldung@abl-ev.de. Der Link wird dann rechtzeitig vor der jeweiligen Veranstaltung zugesandt (Bitte das Datum der Veranstaltung\, Deinen Namen und die e-mail angeben; sehr\ngerne auch den  Hof / Organisation / Verband & Ort)
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