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ReWiG – Konzept

„Wenn ein von Menschen gemachtes System nicht funktioniert, muss man die Regeln so verändern, dass es funktioniert.“ Anna-Lisa Schmalz

Dies gilt insbesondere für unser Wirtschafts- und Finanzsystem. Praktische
Alternativen, die gemeinsam lokal umsetzbar sind, wachsen und gedeihen: Anna-Lisa Schmalz und Tim Reeves aus Dachau bei München haben Anfang 2010 mit der Regionalen Wirtschaftsgemeinschaft ein Konzept für eine Bürgerbeteiligungsgesellschaft entwickelt, die mit einem eigenen Regiogeld kombiniert wird. Damit kann der Auf- und Ausbau eines regionalen Güterkreislaufs durch einen regionalen Geldkreislauf (siehe Artikel zu Regiogeld) verstärkt werden.
Aus diesem Impuls heraus wurde ein Jahr später die ReWiG München als
Genossenschaft gegründet. Diese demokratische Rechtsform berücksichtigt die Gleichwertigkeit der Mitglieder unabhängig von der Höhe der Kapitaleinlage.
Die ReWiG München bietet eine innovative Kombi-Lösung zur regionalen Erfüllung der Grundbedürfnisse Ernährung, Kleidung, Wohnen und Energie an: Bürger investieren ihr Geld über die ReWiG in nachhaltige Unternehmen des Großraums München, die wesentlich zur sozialen und ökologischen Wertschöpfung beitragen. Dadurch werden reale Sachwerte geschaffen, die als Deckung für die Herausgabe eines Regiogeldes dienen. Dieses stabile Geld fördert wiederum die Produktion, Weiterverarbeitung und Vermarktung von regionalen Erzeugnissen und sichert dadurch die Eigenständigkeit der Region.

BOB im Fluss – Bodensee-Oberschwaben

Die Initiative BOB-im-Fluss.de hat sich zum Ziel gesetzt, finanzielle Nachhaltigkeitsimpulse in der Region Bodensee-Oberschwaben (BOB) umzusetzen. Das Fluss im Namen verweist darauf, dass insbesondere Fließgeldkonzepte untersucht werden.

ReWIG Allgäu hier: 

Regionalwert AG in Freiburg hier:

 

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…weil es darum geht, unsere „Teilhabe an der lebendigen Welt in Freude anzunehmen und im vollem Bewusstsein daran verantwortungsvoll im Sinne eines das Lebende lebendiger werden lassen
(was letztlich ‚Nachhaltigkeit’ meint) zu handeln.“
(aus: Dahm, D.; Dürr, H.-P.; Lippe, R. (2005): Potsdamer Denkschrift.)
Dies kann uns nur mitfühlend und schöpferisch gelingen, denn dies Lebendige, aus dem wir spriessen, wurzelt in der Liebe, die uns alle verbindet. Wenn wir hierauf vertrauen, kollaborieren und uns wagen, aus neuem Denken mutig neu zu Handeln, werden wir unsere Welt verwandeln. 

Dr. J. Daniel Dahm, Fellow des European Center for Sustainability Research (ECS), Zeppelin University; Fellow des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS); Geschäftsführer der United Sustainability Holding GmbH; Mitglied der German Association of The Club of Rome.

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