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Postwachstumsökonomie

Die lange gehegte Hoffnung, dass wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nachhaltig oder klimafreundlich gestaltet werden kann, bröckelt. Weiterhin scheint ein auf permanente ökonomische Expansion getrimmtes System kein Garant für Stabilität und soziale Sicherheit zu sein. Darauf deutet nicht nur die derzeitige Eskalation auf den Finanzmärkten hin, sondern auch die Verknappung jener Ressourcen („Peak Everything“), auf deren unbegrenzter und kostengünstiger Verfügbarkeit das industrielle Wohlstandsmodell bislang basierte. Folglich ist es an der Zeit, die Bedingungen und Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Die zu diesem Zweck initiierte Ringvorlesung versteht sich als Forum für Vorträge, Diskussionen und den Gedankenaustausch rund um Fragen wie: Was wären die Merkmale einer Ökonomie jenseits permanenten Wachstums? Welcher Wandel, welche Institutionen, welche Konsum- und Produktionsmuster gingen damit einher? Welche Wege führen in eine Wirtschaftsordnung, die auch ohne permanentes Wachstum für soziale Stabilität sorgen könnte?

Diese Fragen werden durch die Ringvorlesung aufgegriffen und erörtert, von der Stiftung für Reform der Geld- und Bodenordnung gemeinsam mit der Vereinigung für Ökologische Ökonomie veranstaltet und durchgeführt.

Niko Paech und Hartmut Rosa über Postwachstum, Resonanz und eine notwendige sozio-ökologische Transformation.

Ein Interviewfilm mit dem Postwachstumsökonomen Prof. Dr. Niko Paech und dem Soziologen Prof. Dr. Hartmut Rosa zu der Frage, was ein gutes und ökologisch vertretbares Leben ist und warum es so schwer gelingt. Zum ersten Mal führen diese beiden Wissenschaftler ein öffentliches Gespräch und Werkstatt Zukunft ist mit zwei jungen Interviewerinnen dabei. Die Frage lautet: Wie verändern wir unseren Lebensstil, der wie selbstverständlich die Umwelt und damit unsere Lebensgrundlage plündert?

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Mathias Forster_1 (2)
Ich bin Botschafter für wirundjetzt,

weil ich deren Anliegen und Aktivitäten als zukunftsträchtig, notwendig und wesentlich erachte. Zudem empfinde ich mich als Teil des Wir und Jetzt und versuche, aus diesem Verständnis heraus, ganzheitlich zu denken und zu handeln. Dabei stelle ich jeden Tag aufs Neue fest, dass wir einen globalen Wandel hin zu mehr Menschlichkeit, Nachhaltigkeit und Freude nur gemeinsam schaffen können. Dazu trägt Wir und Jetzt im Rahmen seiner Möglichkeiten auf eine sehr schöne und stimmige Art und Weise bei.

Mathias Forster – Stiftungsrat und Geschäftsführer der Stiftung Trigon und Mit-Initiator des Bodenfruchtbarkeitsfonds. Mit-Initiatoren: Christian Hiss von der Regionalwert AG und Christopher Schümann von der Stiftung Trigon.

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