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Solidarische Landwirtschaft

CSA – Community Supported Agriculture

Die Idee der „solidarischen Landwirtschaft“ ist der Zusammenschluss von Verbrauchern mit einem Partner- Landwirt.
Je nach Modell garantieren die Verbraucher die Abnahme der Lebensmittel für einen bestimmten Zeitraum, bekommen im Gegenzug Einblicke und Einfluss auf die Produktion. In USA und England ist die CSA Bewegung sehr stark. Die lokalen Landwirte profitieren durch die Verbindlichkeit. In manchen Fällen tragen die Verbraucher auch das wetterbedingte Risiko in der Landwirtschaft mit, geben den Landwirten zinsgünstige Darlehen und übernehmen so Verantwortung für die eigene Region und Ernährung. Es ist Zeit, dass Menschen sich wieder mit ihrer Region, den saisonalen Produkten und einer lokalen Ernährung verbinden. Durch die klare Kooperation werden die Landwirte stärker wertgeschätzt, als es vielerorts momentan der Fall ist.

– GLOBAL DENKEN, LOKAL HANDELN

Seit 2011 machen wir Werbung für diese Bewegung und freuen uns immer mehr, wie viele Projekte in Deutschland gegründet werden und erfolgreich Anklang finden.

Wer eine nachhaltige Landwirtschaft selbst verwirklichen möchte, kann sich einem Hof der Solidarischen Landwirtschaft anschließen – oder selber eine SoLaWi gründen:

Die Essenz dieser Beziehung ist die gegenseitige Vereinbarung: der Hof ernährt die Menschen und alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung, das Risiko, die Kosten und die Ernte. Dies entspricht einer bewährten Praxis: für die längste Zeit der Menschheitsgeschichte waren Menschen mit dem Land verbunden, das sie ernährt hat.

Bei diesem Konzept werden die Lebensmittel der Landwirtschaft nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern fließen ein in einen eigenen, von Teilnehmerseite mit organisierten und finanzierten, durchschaubaren Wirtschaftskreislauf.

Auch hier in der Bodenseeregion gibt es einige SoLaWis:

Film „die Krummen Gurken“ hier: 

Und die Startseite der Bewegung solidarische Landwirtschaft hier:

aicher
Als Aufsichtsratsvorsitzender der Fairhandelsgesellschaft dwp eG Ravensburg, Mitglied des Energiefelds Bodensee-Oberschwaben der Gemeinwohlökonomie, Mitglied des Gemeinderats Tettnang und des Kreistags Bodenseekreis, Mitglied des AK Peru St. Gallus Tettnang mit der 25 jährigen Partnerschaft mit Christo Ramos Porcón/Peru sehe ich an vielen Stellen und mit großer Sorge, dass die Lebenswirklichkeiten auf der Welt in den verschiedenen Regionen aber auch bei uns sehr stark auseinander driften.
Ich meine, dass nur der Faire Handel und eine Gemeinwohlorientierte Wirtschaftspolitik sowie solidarisches Handeln die Situation verbessern kann.
Ich bin begeistert von „wirundjetzt“ und dankbar dafür, dass diese Gruppe ein Netzwerk zu all den wichtigen Themen aufbaut und unterhält.
Kajo Aicher 

Sponsoren & Unterstützer

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