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Bewegung

Diese Seite ist aus dem Projekt „Seeblätter“ entstanden, das auf jahrelangem Netzwerken und Informieren in der Region Bodensee zurückgeht. Dazu benötigt es Archive und permanente Kontakte, damit die Informationen immerhin etwas aktuell bleiben. Da wir die finanzielle Basis nicht haben, bilden die Seeblätter den Stand von Ende 2015 ab.

Folgende Bereiche finden sich auf dieser Seite

Transition-Vernetzungsinitiativen am Bodensee
Tauschen
Regionalgeld
Gemeinwohlökonomie
Bioregion Bodensee
Regionaler Konsum
Solidarische Landwirtschaft
Gemeinschaftlich Wohnen
Leben in Gemeinschaft

Transition-Vernetzungsinitiativen am Bodensee

Unsere Region im Wandel: als Teil der weltweiten Energie- und Kulturwende

Als Antwort auf die immer knapper werden Ressourcen und des Klimawandels hat in der englischen Stadt Totnes im Jahr 2006 angeregt durch den Permakulturisten Rob Hopkin die Transition-Town-Bewegung ihren Anfang genommen – eine Bewegung hin zu einer nachhaltigeren, ressourcenschonenden Lebensweise. Rund um den Erdball schlossen sich viele Initiativen an, weil ihnen die Arbeit ihrer jeweiligen Regierungen nicht ausreichend war, sie nicht ohnmächtig zuschauen wollten sondern selbst als Bürger gemeinsam in der Gemeinde, diesen Wandel aktiv mitgestalten wollen, auch mit dem Blick auf unsere Kinder und Enkel, denen wir auch noch eine lebenswerte Welt hinterlassen wollen. Wichtig ist dabei die Vernetzung bestehender lokaler Gruppen und Initiativen, Begegnung und Austausch über Visionen und Ideen, die konkret umgesetzt zu einer zukunftsfähigen Lebensweise beitragen.

Transition kann zum Beispiel heißen:
Gemeinschaftsgärten zu betreiben, vom lokalen Garten bis hin zur essbaren, grünen Stadt
Autarke Kreisläufe und Selbstversorgung
Kleidertausch, Regionalwährung und Carsharing
Dezentrale Energieerzeugung

Sich aktiv einbringen, führt heraus aus der Ohnmacht zu Selbstbewusstsein und Verantwortung. Gemeinsam an den Projekten zu arbeiten, führt zu einem anderen, generationenübergreifenden Miteinander. Probleme werden dann zu Herausforderungen, die wir gemeinsam bewältigen.

www.transition-initiativen.de

Literatur: „Energiewende – Anleitung für zukunftsfähige Lebensweisen“ – Rob Hopkins
Einfach. Jetzt. Machen! Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen“ – Rob Hopkins

Transposium (Name eines Netzwerk der NetzwerkerInnen)

Seit zwei Jahren entsteht in der Schweiz und in benachbarten Länder ein Netzwerk der Netzwerke und NetzwerkerInnen. Schwerpunkt der Menschen ist die Bodenseeregion. Zuletzt trafen sich VertreterInnen von wirundjetzt, allmenda vorarlberg, wandeltreppe vorarlberg, ostsinn St. Gallen, Dannach Zürich/Winterthur, BaselWandel, naturblau Konstanz, dezentrale Zürich, ProKarma Luzern sowie weiteren NetzwerkerInnen aus Bern, Zürich und Winterthur.
Ein erster Kontakt ist danach http://www.danach.info
Neben den unten genannten Netzwerke der Bodenseeregion gibt es noch die Netzwerke der thematischen Initiativen, für die wir in lockerer Folge vorstellen werden.

Wirundjetzt

Wir sind ein Netz aus Menschen in der Region Allgäu-Bodensee-Oberschwaben. Wir träumen gemeinsam von einer Kultur, zu der wir aus vollem Herzen JA sagen können. Wir alle als Teil des momentanen globalen Wandels – in all unserer Vielfalt, unseren unterschiedlichen Möglichkeite n und unseren Stärken.Wir wünschen uns tiefere Verbindungen untereinander, mit uns selber, zu unseren Mitmenschen und zur Natur. Dazu kennen wir verschiedene Werkzeuge und leben auch bei uns im wirundjetzt-Team immer stärker eine lebendige Verbindungskultur.Zu einer lebendigen Kultur gehören für uns eine nachhaltige Lebensweise, Alternativen in Landwirtschaft, Zusammenleben und sozialem Miteinander sowie alternative Wirtschafts- und Geldsysteme. Von wirundjetzt werden konkrete Projekte initiiert und unterstützt. Alle Projekte basieren auf ökologischen und sozialen Werten und fördern Gemeinschaft und Gemeinwohl.
www.wirundjetzt.org

Interessensgemeinschaft für Lebensgestaltung e.V.

Die Grundidee ist es, einen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer freien Kultur zu fördern, einer solidarischen Wirtschaft und eines unabhängigen Rechtsstaates. Dafür schafft die IG Lebensgestaltung Netzwerke und Kooperationen in der Region und darüber hinaus. Sie stärkt das bürgerschaftliche Engagement durch Beratungsstellen im Bürgeramt, durch Bürgerbeteiligung an kommunalen Prozessen und durch Öffentlichkeitsarbeit. Die Zeitschrift „Die Welle“, ein Bildungsprojekt der IG Lebensgestaltung, erscheint vierteljährlich länderübergreifend rund um den Bodensee und im Allgäu und Die Welle informiert über Veranstaltungen und Initiativen der Region.
Ansprechpartner IG Lebensgestaltung: Ingrid Feustel email IGfLG@gmx.net www.ig-lebensgestaltung.de
Ansprechpartner „Die Welle“: Gabriele Bossert email info@die-welle.org www.die-welle.org

ALLMENDA Genossenschaft für Nachhaltigkeitsprojekte

Genossenschaft für innovative Dienstleistungen. Regionale Wirkung, moderne Technologien, verständlich gestaltet, sozial & innovativ.
http://www.allmenda.com/

Wandeltreppe – Initiativenlandkarte

Die Initiativenlandkarte gibt einen Einblick in die Vielzahl an selbstorganisierten Projekten im Alpenrheintal, die sich auf ihre eigene Art mit der Gestaltung einer zukunftsfähigen Lebensweise auseinandersetzen. Insgesamt 35 Mitmach-Lernorte warten darauf entdeckt zu werden.
http://www.wandeltreppe.net

Bodenseeakademie

freie lern- und arbeitsgemeinschaft für nachhaltige entwicklung
Welches Bewusstsein und welches Wissen braucht es für eine nachhaltige, Kultur tragende und Kultur bildende Entwicklung? Wie kommen wir vom „Wis­sen“ zum „Handeln“? Welche Allianzen fördern tragfähige Umsetzungen?
Das sind die Leitfragen der 1995 von Ernst Schwald gegrün­deten Bodensee Akademie, einer gemeinnützigen NGO, die gemeinsam mit engagierten PartnerInnen bodenseeweit In­itiativen hervorbringt und Gemeinschaftsprojekte begleitet. Dazu braucht es Menschen, die sich an Sinn und Notwen­digkeit orientieren und nicht erst auf einen Auftrag warten. Aus diesem Geist heraus ist die Bodensee Akademie oft Vorreiterin – und lädt konsequent alle von dem jeweiligen Thema berührten Gruppen und Institutionen ein. Entschei­dend ist weiters die länderübergreifende Zusammenarbeit, die neue Horizonte eröffnet und vorhandenes Wissen „ent­deckt“ und vernetzt. So bilden sich Orte gemeinsamen Ler­nens rund um den See. Wissen entsteht in der Philosophie dieser Akademie durch Hinwendung und TUN – und durch das Lebensprinzip des „Zuerst-Schenkens“, einer uralten Formel kulturell nachhaltiger Entwicklung.
Die so entstehenden Projekte sind staunenswert vielfältig und lassen sich hier nicht annähernd abbilden. Sie reichen von der Begleitung der Initiative „Gentechnikfreie Boden­seeregion“ über die Entwicklung von Bildungsangeboten wie die Veranstaltungsreihe „Landwirtschaft verstehen“ bis zum Themenfeld „Bildung, Schulentwicklung und Lebendi­ges Lernen“, zu dem unter vielem anderen die Mitarbeit im Bildungsnetzwerk Archiv der Zukunft (AdZ) zählt.
http://www.bodenseeakademie.at/

naturblau+++

MitarbeiterInnen der Werteagentur naturblau sind aktiv in verschiedenen Konstanzer Initiativen.
werthaltige Markenführung, Technologiezentrum Konstanz, Blarerstrasse 56 | D-78462 Konstanz
http://www.naturblau.de/

Transition Allgäu

Es bedeutet Wandel. Oder auch Energie- und Kultur-Wende. Wandel in unseren Beziehungen zu unseren Nachbarn, den Bürgern unserer Stadt/Gemeinde, zur Natur, zur Stadtverwaltung, zu Themen wie Energie, Verkehr, Nahrung, Konsum … Wandel in Bezug auf unsere Selbstverantwortung und Selbstorganisation.
http://transitionallgaeu.wordpress.com/

Nachhaltiges Allgäu

Aktionsheft für die Permakultur- und Transition-Bewegung im Allgäu und darüber hinaus.
Die Idee zu diesem Heft wurde während eines Praktikums beim Forschungsinstitut für Permakultur und Transition im Sommer 2011 geboren. Zu dieser Zeit waren die Themen neu und ich musste mir erst mal einen Überblick verschaffen, welche Vielfalt an Themen, Projekten und Personen es im Allgäu gibt. Irgendwann dachte ich, dass dies noch vielen Anderen auch so ähnlich gehen müsste und dadurch viel Potenzial verschenkt wird.
Wir hoffen, dass Ihnen das Heft gefällt und dadurch viele Menschen motiviert werden mit zu machen.
Seit Ausgabe Nr. 2 gibt es das Heft in gedruckter Form mit einer Auflage von 5000 Stück, die an vielen Orten im ganzen Allgäu ausgelegt werden.
http://nachhaltiges-allgaeu.de/

Ostsinn St. Gallen

Der Förderverein „OstSinn – Raum für mehr“ hat zum Zweck mit seinen Angeboten eine „enkeltaugliche“ Entwicklung zu fördern. Vom Kanton St.Gallen und seit 2009 von der Schweizerischen UNESCO-Kommission als Aktivität der UN-Weltdekade Bildung für eine nachhaltige Entwicklung anerkannt. OstSinn unterstützt hierzu die Konkretisierung von Ideen zu Projekten, veranstaltet regelmässig kleine Veranstaltungen und betreibt den Coworking Space St.Gallen. http://www.ostsinn.ch

danach

DANACH vernetzt Menschen, Ideen, Initiativen und Organisationen, welche die Abdeckung von elementaren Bedürfnissen in die eigenen Hände nehmen, anstatt diese dem Markt zu überlassen und dies erst noch verbinden mit einer Verringerung des Ressourcenaufwandes. Dies sind Ansätze wie Urban Agriculture, Vertragslandwirtschaft, Repair Cafés oder Bau- und Wohngenossenschaften.
DANACH organisiert Veranstaltungen, die diese Ansätze bekannter machen ist somit eine Vernetzungsplattform für verschiedene Akteure. Wir unterstützen beratend Initiativen und Projekte oder Personen, die Projekte starten wollen. Unser Beratungspool bietet den DANACH-Mitgliedern Unterstützung sowohl in der Organisationsentwicklung und der Konfliktbewältigung als auch bei der Durchführung von Partizipationsprozessen
http://www.danach.info

zukunftswerkstatt liechtenstein

Aus dem Herzen von Vaduz schafft die Zukunftswerkstatt ein Bewusstsein für eine verbundene und zukunftsfähige Gesellschaft im Rheintal. Darunter versteht das Zukunftswerkstatt-Team 1) zu entdecken, was Zukunftsfähigkeit bedeutet, 2) Brücken zu schlagen zwischen bestehenden Initiativen und Leuten, 3) Projektideen zu realisieren.
Seit der Gründung des Trägervereins „Symbiose Gemeinschaft“ konnte die Zukunftswerkstatt bereits diverse Erfolge verzeichnen. So formulierten an den Visionsdialogen zu Beginn des Jahres 60 Teilnehmer ihre Visionen für ein zukunftsfähiges Rheintal. Im April wurde die Online-Plattform von Regierungschef Adrian Hasler offiziell eröffnet, um den Visionen auch Taten folgen zu lassen. In diesem Sinne haben sich bereits über 100 bestehende Initiativen auf www.zukunftswerkstatt.li registriert. Diese können nicht nur online eingesehen werden, sondern es wurde auch eine handliche Karte gedruckt, die kostenlos am Birkenweg 6 im Co-Working Space in Vaduz abgeholt werden kann.
http://zukunftswerkstatt.li/

Symbiose Gemeinschaft Liechtenstein

Eine verbundene und zukunftsfähige Gesellschaft im Rheintal ist die Vision der Symbiose Gemeinschaft. Der Verein hat zwei Schwerpunkte:
1) Veranstaltungen organisieren, welche das Bewusstsein erweitern, die Lust an Veränderungen wecken und zum Tun anregen;
2) Projekte umsetzen, die eine zukunftsfähige Gesellschaft fördern.
Darüber hinaus verbindet die Symbiose Gemeinschaft Leute, um miteinander eine zukunftsfähige Gemeinschaft zu schaffen, die vom gemeinsamen Wissen und von gemeinsamen Fähigkeiten profitieren. Dafür verwenden wir Moderationstechniken und Methoden für Dialoge, inspiriert durch die „Art of Hosting – Community of Practice“. Symbiose befähigt Menschen, die Veränderungen vorantreiben wollen.
http://www.symbiose.li/gemeinschaft/

Bioregion Bodensee

Die Region Bodensee eignet sich im Biobereich sicher zur Modell-Region. Geschätze 2500 Biohöfe dürften es sein, die die Region bevölkern. Und auch die Organisierung ist ziemlich weit fortgeschritten, auch wenn es noch Lücken gibt.
Die klassischen Bioerzeugerverbände beherrschen die Szene: Bioland www.bioland.de, Demeter www.demeter.de dürften am weitesten verbreitet sein, in Vorarlberg ist es BioAustria www.bio-austria.at/vorarlberg und in der Schweiz BioSuisse www.bio-siusse.ch.
Mit dem deutschen Biogroßhändler BODAN ist eine wichtige Handelsorganisation vertreten, die den gesamten Süddeutschen Raum und Vorarlberg beliefert.
Wir haben auch einige wichtige Verarbeiter in unserer Region: Rapunzel in Legau, Sonett in Degenhausertal, Primavera in Kempten; in Vorarlberg gibt es die Biobauern Sulzberg, die als Genossenschaft Milch- und Fleischprodukte direkt an den Einzelhandel vertreiben. Die Ökologische Molkerei ÖMA in Lindenberg ist ebenfalls ein wichtiger Player.
Auf Konsumentenseit ist es eher dünn gesät. Eigentlich gibt es nur zwei regionale Organisation, die auch Konsumenten zu ihren Mitliedern zählen: Der Bioring Allgäu und Bioaustria Vorarlberg.
Auf deutscher Seite gibt es Einkaufsführer für Baden-Württemberg, Südbayern und das Allgäu. Etwas kleiner fällt der Einkaufsführer bionetz für die drei (Alt)Kreise Tettnang, Wangen und Lindau aus. Online sind diese alle auch vertreten und dazu kommt noch www.biobodensee.org und www.ichmagbio.de
Wichtiger Vorreiter war dabei die Naturata in Überlingen: Laden, Restaurant und Hotel in einer besonderen Architektur.

Vernetzungsstrukturen:
Wir.BioPowerBodensee, ein Projekt von Demeterbauern zusammen mit dem Großhändler Bodan: http://www.wir-bodensee.bio/ http://www.bodan.de/erzeugerportraits
bionetz Lindau, Tettnang und Wangen www.biobodensee.de
Onlineportal in Konstanz ansässig www.biobodensee.net
Ein weiteres onlineportal www.ichmagbio.de
Bioring Allgäu www.bioeinkauf-allgaeu.de eine eher frühe Organisation im Raum Allgäu.
Ravensburg isst bio” ist ein Gruppe Aktiver aus und um Ravensburg herum, die früher eine Biomesse in Ravensburg organisierte und heute immer wieder mit Veranstaltungen an die Öffentlichkeit tritt http://www.ravensburgisstbio.de/
Frisches Bioobst vom Bodensee organisiert ökobo http://www.oekobo.de/

Bioaustria Vorarlberg, landesweite Organisation mit Bauern und Konsumenten als Mitglieder, sowie Mitgliedszeitung und einigen Veranstaltungen http://www.bio-austria.at/startseite/vorarlberg
http://www.biovorarlberg.at/ ist dazu eine eigene Vermarktungsorganisation.
Die Bodenseeakademie www.bodenseeakademie.at leistet Öffenltichkeitsarbeit für regionale Landwirtschaftsentwicklung und gentechnikfreie Regionen.

In der Schweiz ist es vor allem die Organisationen Biosuisse http://www.bio-suisse.ch/ Bio Suisse ist der Dachverband der Schweizer Knospe-Betriebe und Eigentümerin der eingetragenen Marke Knospe. Die Träger sind die über 5800 Knospe-Bauern und Knospe-Gärtner, die in 32 Mitgliedorganisationen organisiert sind.
Bio Suisse organisiert und führt die Entwicklung der Knospe und des biologischen Landbaus in der Schweiz. Der Dachverband ist seit seiner Gründung im Jahre 1981 zu DER Bioorganisation in der Schweiz herangewachsen. Über 800 Verarbeitungs- und Handelsbetriebe haben mit Bio Suisse einen Lizenzvertrag abgeschlossen und stellen die schonend verarbeiteten, wahrhaftigen Knospe-Produkte her.
bionetz.ch ist ein Verein aller Unternehmen, welche auf der Website bionetz.ch präsent sind bionetz.ch ist die Plattform für Bio-Unternehmen in Handel und Verarbeitung. Die Website präsentiert die ganze Vielfalt der Branche und hat sich als aktuelles Forum zu allen Themen rund um biologische Produkte positioniert. Dort finden wir auch eine Karte mit Einkaufsmöglichkeiten http://www.bionetz.ch/adressen

Gemeinwohlökonomie

Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohlfördernden Werten aufgebaut ist. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene – eine Brücke von Altem zu Neuem.
Auf wirtschaftlicher Ebene ist sie eine lebbare, konkret umsetzbare Alternative für Unternehmen verschiedener Größen und Rechtsformen. Der Zweck des Wirtschaftens und die Bewertung von Unternehmenserfolg werden anhand Gemeinwohl-orientierter Werte definiert.
Auf politischer Ebene will die Bewegung für eine Gemeinwohl-Ökonomie rechtliche Veränderung bewirken. Ziel des Engagements ist ein gutes Leben für alle Lebewesen und den Planeten, unterstützt durch ein Gemeinwohl-orientiertes Wirtschaftssystem. Menschenwürde, globale Fairness und Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung sind dabei wesentliche Elemente.
Auf gesellschaftlicher Ebene ist die Bewegung für eine Gemeinwohl-Ökonomie eine Initiative der Bewusstseinsbildung für Systemwandel, die auf dem gemeinsamen, wertschätzenden Tun möglichst vieler Menschen beruht. Die Bewegung gibt Hoffnung und Mut und sucht die Vernetzung und Befruchtung mit anderen alternativen Initiativen.
Die versteht sich als ergebnisoffener, partizipativer, lokal wachsender Prozess mit globaler Ausstrahlung.
https://www.ecogood.org

Betriebe, die eine Gemeinwohlbilanz erstellt haben oder die Gemeinwohlökonomie in anderer Art unterstützen finden sie auf den jeweiligen Webseiten.

Regionalgruppe Gemeinwohlökonomie Bodensee-Oberschwaben

bodensee-oberschwaben.gwoe.net/

Energiefeld Gemeinwohlökonomie Vorarlberg

Das Energiefeld Vorarlberg sieht sich daher als eine regionale Vernetzungsplattform. Es ist sowohl eine Anlaufstelle für alle, die mehr über die GWÖ erfahren und mit ihr in Verbindung treten möchten als auch eine Schnittstelle für alle Engagierten. Das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie versteht sich als Grundlage zur breiten Diskussion und Weiterentwicklung!

Folgenden Organisationen und Unternehmen haben sich des Themas angenommen und unterstützen die Bewegung: Büro für Zukunftsfragen I ÖKOPROFIT I Bildungshaus St. Arbogast I Gebhard Moser, Unternehmensberatung I Elisabeth Gruber, Gruber+Haumer Landschaftsarchitektur OG I Otto Galehr, engagierter Pensionist. Das e ergiefeld hat einen eignen Verein gegründet
Kontakt: vorarlberg@gemeinwohl-oekonomie.org http://vorarlberg.gwoe.net/uber-uns/

Energiefeld Gemeinwohlökonomie Ostschweiz

http://ostschweiz.gwoe.net/uber-uns

Koordinationsteam Gemeinwohlökonomie Thurgau

Das GWÖ-Koordinationsteam im Thurgau bildete sich im ersten Halbjahr 2012.

Thomas Bachofner, Leiter tecum, evang. Landeskirche TG, Kartause Ittingen, Simone Curau-Aepli, Verwaltungsratspräsidention Curau AG, Weinfelden, Thomas Aepli, Leiter Seniorendienste Bodensee AG (Home Instead), Arbon, Piroska Gavallér-Rothe, Gründerin und Leiterin Ecodemos Institut, Salenstein Kontakt: Piroska Gavallér-Rothe, Lochstrasse 19, Ch-8268 Salenstein piroska@gavaller-rothe.com http://thurgau.gwoe.net

Regionalgruppe Gemeinwohlökonomie Konstanz

Was uns Unternehmer verbindet, ist zum einen das Zukunftsprojekt Gemeinwohl-Ökonomie, aber auch unser Wille wertschätzend und achtsam miteinander umzugehen, damit wir Gemeinwohl auch im menschlichen Miteinander üben und verwirklichen können. Die teilnehmenden Unternehmen unterstützen sich gegenseitig beim Erstellen der Gemeinwohl Eröffnungsbilanz und tauschen sich dazu untereinander aus. http://konstanz.gwoe.net

Tauschen

Tauschkreise versuchen, zinsbasiertes Geld komplett zu umgehen, sie organisieren gegenseitige Hilfe und Warenaustausch über die Verrechnung der dafür aufgewandten Lebenszeit. Jeder kann die besonderen Talente der anderen mit nutzen, als Gegenleistung bringt er seine Talente dort ein wo er etwas besonders gut kann. Verrechnet wird dies meist über Zeitkonten.

Zart: Plattform für Zusammenarbeit regionaler Transaktionssysteme http://www.zart.org

Der Verein ist ein wichtiger Teil der Vernetzung im deutschprachigen Raum . Neben der Vernetzung bietet er das „3Länder Clearing“, eine Plattform zur überregionalen Verrechnung zwischen Tauschkreisen, Tauschringen, Kooperationsringen, Regiogeldern etc. im deutschsprachigen Raum.

 Schweiz

Die Zeitbörse St. Gallen http://www.benevol-sg.ch/zeitboerse ist ein Projekt des Schweizer Roten Kreuzes und dient der geldlosen Tausches von Dienstleistungen.
VAZYT Winterthur www.vazyt.ch
TALENT Region Bodensee www.talent.ch/?page_id=716
Ziitbörsa Chur und Umgebung http://www.ziitboersa.ch/
TALENT Region St. Gallen www.talent.ch/?page_id=841
Netzwerk Tauschen am Fluss in Zürichwww.tauschenamfluss.ch
give&get Region CH-Zürich www.giveandget.ch
LETS Zürich www.lets.ch

Österreich

Talente Vorarlberg
Netzwerk für eine menschliche und faire Ökonomie www.talente.cc
Talente Vorarlberg ist ein Vorzeigeprojekt, das weit über den deutschsprachigen Raum hinaus wirkt. Etwa 700 Konten mit etwa 1400 Menschen sind im Tauschkreis aktiv. Das Netzwerk feiert 2016 sein 20jähriges Bestehen. Aus diesem Verein heraus entant auch die Langenegger Talente und weitere regional Komplementärwährungen. Die Allmenda Genossenschaft ist die Schnittstelle zu Regionalgeld.

Deutschland

Schussentaler Tauschring www.schussentaler-tauschring.de (Ravensburg und Umgebung)
Tauschring Lindau-Wangen www.tauschring-liwa.de
Tauschring Oberallgäu wir tauschen: (was zu tauschen geht) Fähigkeiten, Wissen, Gegenstände und Zeit www.tauschring-oberallgaeu.de
Tauschring Cambodunum Kempten und Umgebung…… ist eine Börse zum Austausch von Dienstleistungen, Talenten und Dingen. www.tauschring-kempten.de
Tauschen am See – Markt der Möglichkeiten. (Friedrichshafen-Markdorf-Salem-Überlingen) www.tauschen-am-see.de
Tauschring Isny-Leutkirch http://www.tauschring-isny-leutkirch.de
Tauschring Bad Waldsee www.tauschring-bad-waldsee.de
Nimm und Gib Biberach www.tauschen-ohne-geld.de/nimm-und-gib-biberach
Nimm und Gib Memmingen www.tauschen-ohne-geld.de/nimm-gib-memmingen

Regionalgeld

Geld ist eine Vereinbarung in einer Gemeinschaft, etwas als Zahlungsmittel, Wertaufbewahrungsmittel und Wertmaßstab zu benutzen. Regionalgeld bezieht sich dabei auf ein Wirtschaftsgebiet, in dem die Wirtschaftsteilnehmer noch das menschliche Maß empfinden.

Um Regionalgeld zu verwenden, bedarf es zunächst einer Gemeinschaft von Nutzern mit einem gemeinsamen Interesse. Anders als beim Franken erfolgt die Bildung dieser Gemeinschaft durch die Menschen vor Ort und nicht durch einen Akt des Gesetzgebers oder Verwaltungsakt.

Regiogeld ergänzt den Franken um ein regionales Zahlungsmittel. Die Eigenschaften des Regionalgelds folgen den Bedürfnissen in der Gemeinschaft der Nutzer. So kann die alternative Währung z.B. als Unternehmens-Netzwerkgeld Kredite ohne Zinsbelastungen ermöglichen, durch einen Umlaufimpuls die Zirkulation des Geldes aktivieren oder auch ausschließlich zur Realisierung eines Projektes (Rekonstruktion einer Kirche, Sporthalle oder eines Spielplatzes) in Umlauf kommen.
Regionalgelder sind entweder mit der geltenden Währung – das heisst in der Schweiz Franken – hinterlegt, basieren auf Zusagen von Unternehmen, als Einlösegaranten einzustehen (Leistungsgeld) oder stellen z.B. in Deutschland auch Mischformen zwischen Euro-Hinterlegung und Garantiezusagen von Unternehmen dar. Ein Regionalgeld kann als Zahlungsmittel in der Form von Papiergeld, Giralgeld oder Kartengeld vorkommen.

ReWiG Allgäu:

Die ReWiG Allgäu möchte eine nachhaltige Wirtschaft in der Region vorantreiben. Sie ist eine Genossenschaft, die jedem offen steht, der sich in der Region einsetzen möchte. Wie in jeder Genossenschaft ist die Gemeinschaft und gemeinsame Verantwortung wichtig. Entscheidungen werden basisdemokratisch getroffen. Jedes Mitglied der Genossenschaft ist indirekt an Unternehmen, die von der ReWiG unterstützt werden, beteiligt. Damit wird ein großer Beitrag zur Stabilität der regionalen Wirtschaft beigetragen. ReWiG Mitglieder können am eigenen Marktplatz auf Produkte und Dienstleistungen zugreifen, die von GWÖ-Unternehmen angeboten werden oder eigene Leistungen anbieten. https://projekte.rewig-allgaeu.de/

vtaler vorarlberg

Mit VTaler kaufen Sie bewusst regional ein und sind damit Teil einer wachsenden Gruppe von Konsumenten!
VTaler können Sie verschenken oder auch selbst jeden Monat als Abo beziehen. Je mehr Sie in VTaler bezahlen um so mehr verwenden auch Betriebe wiederum VTaler, um in Vorarlberg einzukaufen. Mit jedem VTaler Einkauf setzen Sie einen regionalen Wertschöpfungsimpuls. Entscheiden Sie sich bei Ihrem Einkauf für VTaler Betriebe. Wir belohnen das mit 3% Rabatt über das monatliche Abo!
Sie möchten ihren Verein / Ihr Projekt unterstützen? Widmen Sie die 3% Rabatt ihrem Verein und wir stellen diesem nach jedem Quartalsende die VTaler zu.
http://www.allmenda.com/content/vtaler

Bodensee-Taler

Der „Bodensee Taler“ ist ein regionales Projekt mit dem Ziel um die Bodensee-Region zu stärken, den Wirtschaftskreislauf zu stabilisieren, die Umwelt zu entlasten und eine stabilere Alternative zum aktuellen Geldsystem zu etablieren. Durch die an den Bodensee angrenzenden Länder Deutschland, Schweiz, Österreich und Liechtenstein bietet die Region ein vielfältiges und umfangreiches Angebot. Der “Bodensee Taler” soll die Versorgung der Menschen durch dieses reichhaltige Angebot fördern, anstatt die Sachen von weit her zu importieren. In der Region, vor Ort, sorgt die Nähe und der persönliche Bezug automatisch zu einem fairen Miteinander. Jeder Beteiligte tut das Bestmögliche, damit es der Region gut geht und somit wird der persönliche Kontakt von Mensch zu Mensch gestärkt. Produkte lassen sich leichter zurückverfolgen, die Herstellung ist transparenter und umweltschonender. Der Handel wird somit persönlicher, stärkt den Mensch und die Region. Geht es der Region gut, geht es jedem Einzelnen gut. http://bodensee-taler.eu

Regionalwährung Eulachtaler

Über die Winterthurer Initiative berichtetet am 3. März 2015 der Winterthurer Stadtanzeiger
Der Eulachtaler ist noch im Aufbau begriffen. Es sind 144 Eulachtaler-Gutscheine à 10 im Umlauf (6 Anbieter/innen haben zugesagt, Gutscheine in selbst gewählter Höhe während des Jahres 2015 anzunehmen)
Konzept-Idee: Den Eulachtaler an eine Kreislauf-Struktur anzugliedern, die mit Lebensmitteln zu tun hat. Das könnte das LebensmittelKollektiv sein (FoodCoop im Aufbau). Dadurch gäbe es bereits ein Netzwerk von Produzent/innen und Konsument/innen, die den Eulachtaler nutzen. Es gibt eine Projektgruppe für den Eulachtaler, mit personeller Überschneidung mit dem LebensmittelKollektiv. Das LebensmittelKollektiv hat gerade die erste Sammelbestellung rausgegeben. Es erscheint uns sinnvoll, zuerst die Basis für das Lebensmittel-Projekt zu legen und im Laufe dieses Prozesses den Eulachtaler damit zu verbinden.

Wichtiger Punkt im Konzept: Der Faktor der Beziehung im Netzwerk. Dies unterscheidet die Verwendung des Eulachtalers entscheidend von der Benutzung des Schweizer Frankens.

Bürgertaler

Der Verein “bürger vermögen viel” gibt die Bürgerkarte heraus. Die Bürgerkarte ist kostenfrei, sie funktioniert anonym und erfordert keine Kontodaten. Wird Sie beim Einkaufen vorgezeigt, erhält ein vom Kunden ausgewähltes Förderprojekt/Verein jedesmal eine Gutschrift in Höhe von 2% , ein weiteres Prozent fließt in das Bürger- und Spendenparlament Ihrer Region, bezahlt von den teilnehmenden Betrieben als Dank für den Einkauf.
Die Bürgerkarte nehme ich auf, weil sie von einem Mitglied von wirundjetzt konzipiert wurde. Leider gibt es in unserer Region nur ein Geschäft, das die Bürgerkarte akzeptiert. Hier wäre Aufbauarbeit zu leisten.
http://www.buerger-vermoegen-viel.de/

Regionaler Konsum

Regionales Wirtschaften heißt:

  • regionale Wertschöpfungsketten fördern eine kleinräumigere Wirtschaftsweise
  • regionale Wirtschaftskreisläufe ergänzen globale Wirtschaftskreisläufe
  • regionale Märkte ergänzen den globalen Markt
  • regionales Wirtschaften verkürzt die Transportwege und schont die Umwelt
  • regionales Wirtschaften rückt Menschen, Unternehmen und lokale Akteure näher zueinander

Unsere Vision: Eine regional orientierte Wirtschaftsweise

  • Schaffung von Arbeitsplätzen durch die Förderung des regionalen Handwerks, regionalen Dienstleistungs- und Bildungssektors
  • Die Selbstversorgung der Regionen macht sie unabhängiger von globalen Ereignissen (Terrorismus, Naturkatastrophen, politische Entwicklungen)
  • Kurze Transport- und Arbeitswege schonen die Umwelt, fördern regionale Transportunternehmen und sparen Erdöl-Kosten (Peak-Oil-Problem)
  • Niedrigzins-Kredite durch regionale Kreditvergabe in Regionalwährungen

Hier finden wir eine Auswahl regionaler Einkaufsprojekte, die die regionale Wirtschaft untertützen wollen – nicht unbedingt bio. Die Regionalen Bio-Einkaufsführer finden Sie auf Seite

go green friedrichshafen

In diesem Stadtplan vereinen wir so unterschiedliche Anbieter, dass wir unser Konzept gerne noch einmal näher erklären möchten. Uns geht es beim Go Green Stadtplan nicht nur darum, zertifizierte Bio- und Fairtradeläden aufzunehmen, sondern Anreize zu regionalem Konsum zu setzen.
Hofläden, Bauernhöfe und Märkte verkaufen Lebensmittel, deren ökologischer Fußabdruck durch den Verkauf vor Ort gering ist. Wir finden, dass die Struktur kleiner unabhängiger Läden fernab großer internationaler Ketten erhaltenswert ist und eine der vielen tollen Aspekte der Bodenseeregion darstellt. Daher listen wir alle Anbieter auf, die entweder einen stärkeren Fokus auf biologische und Fairtrade- Produkte legen, auf ihre regional gewachsenen Äpfel setzen oder durch Weiter- und Wiederverwendungsmöglichkeiten der Tendenz zur Wegwerfgesellschaft entgegenwirken. So hoffen wir, allen Bürger_innen interessanteste Informationen zur Verfügung stellen zu können.”  http://go-green-fn.de/

Einkaufsführer für Tettnang

regional – fair -biologisch
http://www.lake-of-content.de/kunden/0000000019/media/Einkaufsfuhrer2012.pdf

Die ‚Erzeugergemeinschaft Milch Bodensee Allgäu kurz EMBA ist in ihrer Rechtsform ein Wirtschafts-Verein. Dabei geht es um einen eigenständigen Zusammenschluss mehrerer Milcherzeuger zur Verwaltung gemeinsamer Interessen. Der Großteil der Erzeuger stammt, wie der Name schon sagt, aus den Großräumen Bodensee und Allgäu. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Betrieben, die ihre Milch selbstständig vermarkten und somit unabhängig am Milchmarkt agieren können. http://www.emba-milch.de/

vtaler vorarlberg

Mit VTaler kaufen Sie bewusst regional ein und sind damit Teil einer wachsenden Gruppe von Konsumenten!
VTaler können Sie verschenken oder auch selbst jeden Monat als Abo beziehen. Je mehr Sie in VTaler bezahlen um so mehr verwenden auch Betriebe wiederum VTaler, um in Vorarlberg einzukaufen. Mit jedem VTaler Einkauf setzen Sie einen regionalen Wertschöpfungsimpuls. Entscheiden Sie sich bei Ihrem Einkauf für VTaler Betriebe. Wir belohnen das mit 3% Rabatt über das monatliche Abo!
Sie möchten ihren Verein / Ihr Projekt unterstützen? Widmen Sie die 3% Rabatt ihrem Verein und wir stellen diesem nach jedem Quartalsende die VTaler zu.http://www.allmenda.com/content/vtaler

Regional Einkaufen in Landkreis Ravensburg

Unsere Landwirte aus dem Landkreis Ravensburg stehen mit ihren Erzeugnissen für Glaubwürdigkeit, Qualität und Geschmack! Mit dem Kauf ihrer Produkte unterstützen Sie die Region. Denn ohne Landwirte gäbe es die reizvolle Landschaft nicht, die wir alle so gerne genießen. Ob Ab-Hof-Verkauf, Hofladen oder Lieferdienst – hier finden Sie Einkaufsmöglichkeiten in Ihrer Nähe.
http://www.direktvermarktung-ravensburg.de/karte.html

Dorfladenbewegung
Der Dorfladen Wallhausen ist Teil des Dorfladen-netzwerks. Über 40 Dorfläden „von Bürgern für Bürger“, -Initiativen und kommunale Nahversorger aus 8 Bundesländern hat das Dorfladen-Netzwerk gelistet. Insgesamt wird die Zahl der Bürger-Dorfläden bundesweit auf über 200 geschätzt.
http://www.dorfladen-wallhausen.de/ http://dorfladen-netzwerk.de

Regionalfenster

Das „Regionalfenster“ für Lebensmittel, Blumen und Zierpflanzen sorgt bundesweit für mehr Transparenz: Seit Anfang des Jahres 2014 können Verbraucher mit dem „Regionalfenster“ gekennzeichnete Produkte erwerben. Dank des Informationsfelds können Konsumenten auf einen Blick erkennen, woher die Zutaten stammen und wo sie verarbeitet wurden.
Im Sommer 2015 sind 500 Lizenznehmer beim Regionalfenster e.V. registriert. Täglich kommen neue Systemteilnehmer hinzu und das Angebot an gekennzeichneten Produkten wächst stetig.
Das Regionalfenster erleichtert den bewussten Einkauf und das Erkennen regionaler Lebensmittel. Im Deklarationsfeld werden die Herkunft der Hauptzutaten eines Produkts und ihr Verarbeitungsort angegeben. Eine jährliche unabhängige Kontrolle gewährleistet, dass die im Regionalfenster deklarierten Angaben zur Region, zu den Zutaten und dem Ort der Verarbeitung verlässlich sind. Mit dem Kauf regionaler Produkte unterstützen Sie die Landwirtschaft und die Verarbeitungsstruktur in der jeweiligen Region. Das Regionalfenster kennt die Region: Deutsche Bodenseeregionmit der kreisfreien Stadt Kempten und den Landkreisen Bodenseekreis; Konstanz; Ravensburg; Lindau; Sigmaringen; Oberallgäu.

Solidarische Landwirtschaft

In der solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere Privat-Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Konsument*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft. Die Szene am Bodensee ist noch recht jung und in Entwicklung begriffen.

Solawi in Bodensee-Oberschwaben

Friedrichshafen-Raderach: solawi-bodensee.de
Salem: http://www.wegwarte-salem.de/solidarische-landwirtschaft/
Tettnang: Kontakt: Erich Schöpe E-Mail: erich.schoepe[ät]online.de
Homepage Tettnang – Regional und Fair
Bad Waldsee: Kontakt: Franz Vogel E-Mail: fvbw[ät]gmx.de

Solawi im Allgäu

momentan sind im Allgäu mindestens vier Projekte am entstehen:
Vegane SoLaWi über Allvepro e.V. in Aichstetten: www.allvepro.de
Klaus Hauschild bei Hans Hosp (Nähe Unterthingau) www.solawi-unterthingau.de
Der Hummelhof in KE-Elmatried bietet   “Beet-Patenschaften” www.hummelhof/wordpress.com
Auf ca. 1 Hektar Wiese bei Bad Grönenbach gibt es die Möglichkeit eine SoLaWi zu  gründen. Anbindung an Hofladen zur  Vermarktungserweiterung ist möglich. Interessenten die das Ganze in die Hand nehmen wollen melden sich bei Sebastian: mezgers@gmx.de

Gemeinschaftsgärten und Landwirschaftsprojekte Vorarlberg

Insgesamt finden wir derzeit 17 Initiativen in Vorarlberg und Liechtenstein.
Permatop Lustenau, Garten unser, Stadtgärten Feldkirch, waXunion, FESTland, Garten des Seins, Gemeinschaftsgarten Werdenberg, Gemeinschaftsgarten Balzers, Urbaner Permakulturgarten, Fürmonde, Komminger Garten, GGG Hard, ARCHE HARD, Obstbörse Koblach, Obstbörse Vorderland, Obstgarten der Bürgergenossenschaft Triesern, Allmenda Vorarlberg Götzis.

Die Bodensee Akademie betreibt eine aktive Vernetzung der Initiativen. Links zu den genannten Initiativen findet ihr auf www.wandeltreppe.net

In der Schweiz heißt das Vertragslandwirtschaft

Winterthur Gmües Abo, Thalheim ZH
StadtLandNetz, das Demeter Gemüseabo in Winterthur
Ortoloco, selbstverwaltete regionale Gemüsekooperative, Dietikon ZH
Pflanzplatz Dunkelhölzli, Zürich
Regioterre, regionale Vertragslandwirtschaft im Raum St. Gallen

Liechtenstein

Gartenkooperative Region Liechtenstein-Werdenberg

 

Gemeinschaftlich Wohnen

Am „WirimWandel“ in Wittenhofen waren etliche Teilnehmer*innen auf der Suche nach Wohnprojekten. Auch bei einem Vortrag von Eva Wonneberger im Eulenspiegel war der Andrang groß. Sie alle wollten sich über neue Wohnformen informieren. Menschen, die sich in sieben verschiedenen Projekten in unterschiedlichen Stadien engagierten.

Eva Wonneberger ging für ein Buchprojekt der Frage nach und interviewte Bewohnerinnen von be­stehenden, generationsübergreifenden Gemeinschafts-Wohnmodellen zu ihren Erfahrungen. Dabei zeigte sie auch die Möglichkeiten und Eindrücke eines reinen Seniorenwohnens im Sinne von „Grau ist Bunt“.

Eva Wonneberger versteht die Wohnprojekte als

  • Gruppen mit Gemeinschaftsräumen und -flächen, die abgeschlossene Wohnungen ergänzen.
  • Die Zusammen­setzung der Gruppe ist selbstgewählt.
  • Es gilt dasPrinzip der Selbstorganisation.
  • die Regeln des Mit­einander werden von der Gruppe selbst entwickelt.
  • Die Bewohner unterstützen sich gegenseitig.
  • So­ziale Ressourcen sind wichtiger als materielle und die Gruppenmitglieder gelten als Gleiche.

Damit grenzt sie sich von Modellen von Einrichtungen ab.

In Baden-Württemberg gibt es insgesamt über 500 Initiativen wie Baugemeinschaften, Genossen­schaften und Mietervereine(vgl. Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg, 2009)

Tendenz zunehmend. Daher der am schnellsten wachsende Sektor am Wohnungsmarkt (vg. Leibniz-Institut, 2011). Dieses Phänomen ist damit Hoffnungsträger für Gemeinden.

Am schnellsten zu verwirklichen sind Baugemeinschaften, aber nachhaltig im Konzept sind Genos­senschaften und Mietervereine mit langer Mietpreisbindung.

Wohninitiativen entstanden zunächst bei gutverdienenden Bildungsbürgern in Universitätsstädten und breiten sich nun in die gesellschaftliche Mitte aus.

Städte wie Tübingen und Freiburg setzen auf Baugemeinschaften bei der Entwicklung von inner­städtischen Verdichtungsräumen.

Gemeinschafltich Wohnen (im Alter) finden sich einige Projekte in den AUFWIND-Gruppen und in Wangen mit wohnen+, in der Eva Wonneberger selber aktiv ist.

Aufwind

Den Verein „AUFWIND – Wohn- und Lebensgemeinschaf-ten am Bodensee e. V.“ gibt es seit Oktober 2007. Er hat inzwischen fast 40 Mitglieder, und genauso viele Interessentinnen und Interessenten. Es sind Singles und Paare ab Mitte 50, die alle ein gemeinsames Ziel haben: in naher Zukunft ihr Leben gemeinsam, selbst bestimmt und selbst organisiert zu gestalten.

Begonnen hatte alles im Sommer 2007 mit einer Zeitungsanzeige, mit der Interessierte an einer Senioren-WG am Bodensee gesucht wurden. Gut 25 Menschen kamen damals in Überlingen zusammen, um über die Realisierung. eines solchen Projektes zu diskutieren.

Kurze Zeit später wurde dann ein Verein gegründet, mit dem Ziel, Menschen ab 50 das Leben in einer aktiven und selbst organisierten Gemeinschaft bis zum Ende ihres Lebens zu ermöglichen. Bereits m Januar 2008.wurde der Verein als gemeinnützig anerkannt.

Seit der Gründung steigen die Mitgliederzahlen und die Zahl der Interessen-tinnen und Interessenten stetig an. Die regelmäßigen Treffen der Vereinsmitglieder zu Diskussionen, Wanderungen, Radtouren oder gemein-samem Essen sind ganz wichtige Bausteine im Prozess des Kennenlernens und Zusammenwachsens.

Eine Folge dieser positiven Entwicklung ist, dass sich – wie von selbst – Projektgruppen gebildet haben, wie z. B. die Projektgruppe Bodensee-West oder die Projektgruppe Bodensee-Mitte. Selbst im bayrischen Ausland: Aufwind Lindau ist ein eigenes Aufwindprojekt in Bayern und hat dafür einen eigenen Verein gegründet.

Alle Projektgruppen sind in der Region Bodensee verankert und alle verfolgen das mit allen  erarbeitete Konzept des Zusammenlebens in einer sog. Wahlfamilie.

Der Verein „AUFWIND–Wohn- und Lebensgemeinschaften am Bodensee e.V.“ ist das gemeinsame ‚Dach’; die räumliche Differenzierung ergibt sich einfach aus unterschiedlichen Vorlieben und Schwerpunkten der einzelnen Mitglieder.

Der Verein sieht sich als Teil der Öffentlichkeit. Alle Mitglieder setzen sich aktiv mit den Themen  „Alter“ und „Wohnen im Alter“ auseinander, tauschen sich mit anderen Gruppen aus, die ähnliche Projekte planen. In verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen und Diskussionsforen wird über Wohnformen im Alter informiert.

http://www.aufwind-bodensee.de/

Eine Neugründung heißt http://www.aufwind-gemeinschaften.de/

und organisiert Wohnprojekte in Lindau und Umgebung.

 

wohnen+

Wir sind eine Gruppe von Frauen, Männern und Familien, die sich zusammengefunden haben, um in Wangen im Allgäu
ein generationsübergreifendes und gemeinschaftliches Wohnprojekt aufzubauen.

• Gemeinsam die Herausforderungen des Alltags meistern und Freizeit…. erleben
• Als Genossenschaft entscheiden, gestalten, Zukunft planen, und Eigentum wie auch Mietwohnen ermöglichen
• Zusammenwachsen und zusammen wachsen durch ein gemeinsames Ziel
• Kindern Raum geben, gemeinsam leben…werkeln…alt werden…

Wir haben ja alle Träume, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sich in unserem beruflichen Leben nicht umsetzen lassen, hier können wir selbst Neues ausprobieren aber auch zuschauen und geschehen lassen.

Zielsetzung für die konkrete Umsetzung

• Genossenschaftlich erworbenes Anwesen in Selbstverwaltung
• Individuell angepasste Wohnungsgrundrisse, flexible Zwischenwände
• Altersgemischte Verteilung der Bewohner
• Behindertengerechtes, barrierefreies Wohnen
• Gebäudeeigene, umweltschonende Energieversorgung
• Räume für gemeinschaftliche Nutzung (Garten, Hof, Gemeinschaftsraum/Gästezimmer)
• Möglich sind Räume für ein lukullisches Bistro, Cafe, Werkraum/Atelier u.a.

Sowohl Nähe wie Distanz sollen möglich werden, soviel „Privatleben“ und „Für-sich-sein“ wie jeder braucht und soviel Gemeinsamkeit wie jeder wünscht.

Leitgedanken

Gemeinsam statt einsam. Das gilt für Wohnen mit Kindern, dem vielbeschäftigten, berufstätigen
Single und ältere Menschen.
Das Teilen (statt haben) wollen, reicht von der Waschmaschine, Werkstatt, vom Garten und Auto
bis zum Gmeinschaftsraum.
Weniger Arbeit, weniger Kosten – kann durch die Aufgabe des bisherigen Hauses oder einer zu
großen Wohnung erreicht werden. Neben der Miete sind es die Nebenkosten, die bekanntlich immer
mehr zu Buche schlagen.
Vorsorge statt Nachsorge trifft für den Bereich des barrierefreien Wohnens zu. Nicht jeder muss
sich in seinem Leben mit einer Gehbehinderung auseinandersetzen oder wird im Alter pflegebedürftig, aber – sollte es doch eintreten -so kommt zu gesundheitlichen Problemen nicht noch ein Wohnraumproblem hinzu.
„Ökologie ist auch Ökonomie“ bezieht sich bei einem gut gedämmten und effektiv gestalteten
Haus auf die Heizungsanlage und die tendenziell steigenden Heizkosten. Auch das Carsharing erzielt eine großen Einsparungseffekt.
Wir treffen uns jeweils am 1. Montag im Monat um 20 Uhr in der Zunfthausgasse 7 in Wangen
im Archtekturbüro von Theo Keller

wohnen+
Wohngenossenschaft e.G. Zunfthausgasse 7 88239 Wangen
Tel: +49 7522 -931458 E-Mail:
info@wohnenpluswangen.de www.wohnenpluswangen.de

VIA – Institut Ravensburg e.V.

Forum Gemeinschaftliches wohnen e.V. Regionalstelle

Gemeinschaftliche Wohnprojekte: Wenig Aufwand – viele Chancen
Wir bieten:
Vernetzung und Beratung
Vorträge und Workshops
Wir begleiten Prozesse in Wohnprojekten
und zwischen Wohnprojekten und Kommunen.

Telefon: 0751 35 26 521

http://www.viainstitut.de

 

Leben in Gemeinschaft

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Albert Einstein

Auf meiner suche nach Lebensgemeinschaften am Bodensee tat ich mir schwer. Wirklich gefunden habe ich nur vier. Eine davon ist uralt, die Schäfereigenossenschaft Finkhof, die gerade einen Generationenwechsel duchläuft. Zum anderen zwei schweizer Gruppen und ganz neu der Haslachhof, eine Weiterentwicklung aus wirundjetzt heraus.

Die Darstellung sind Selbstdarstellung der jeweiligen websites.

Gemeinschaft Schloss Glarisegg

Seit 2003 gestalten und beleben wir als Gemeinschaft den „Ort für Begegnung und Bewusstsein“ in Schloss Glarisegg am Schweizer Ufer des Bodensees.

Wir kommen aus den unterschiedlichsten beruflichen und weltanschaulichen Zusammenhängen. Uns verbindet der Wunsch, uns der eigenen Verantwortung und den Fragen der Zeit zu stellen und an einem Umfeld mitzubauen, in dem neue Lebensformen nachhaltig erforscht und freudvoll gelebt werden.

Die spirituelle Entwicklung jedes/r Einzelnen und der Gruppe ist dabei der tragende Boden.

Zurzeit sind wir 40 Erwachsene und 22 Kinder und Jugendliche. Unser Gemeinschaftskörper ist „fast satt“ und vereinzelt offen für NeueinsteigerInnen. Als grundsätzliche Voraussetzungen für das Leben in unserer Gemeinschaft sehen wir folgende Eigenschaften

  • Bereitschaft zu Selbstreflexion und innerem Wachstum
  • Bereitschaft Feedback anzunehmen, und etwas zu verändern – sich zu erforschen und spielerisch damit umzugehen
  • Balance zu halten zwischen persönlichen Bedürfnissen und den Notwendigkeiten des ganzen Organismus
  • Lust sich in unseren Spielwelten auszuprobieren und zu bewegen: d.h. die Begrifflichkeiten von Scott Peck, Forum, Transparenter Kommunikation und Possibility Management kennenzulernen

http://gemeinschaft.schloss-glarisegg.ch/

 

Gemeinschaft Ökodorf Sennrüti

Wir sind eine Gruppe von 30 Erwachsenen mit 25 Kindern mit dem gemeinsamen Ziel, in einer nachhaltigen Lebensgemeinschaft zu leben.
Wie lebt man Nachhaltigkeit? –youtube von ca. 10 Minuten
Inspirieren lassen wir uns durch weltweit bereits bestehende Ökodörfer und -siedlungen. Dabei ist uns wichtig, dass die Lebensgemeinschaft in kleinen Schritten organisch wachsen kann.

Eine „ganzheitlichen Lebensgemeinschaft“ bedeutet für uns, ein Gleichgewicht zwischen Natur und Mensch zu schaffen, nach dem einfachen Prinzip, von der Natur nur so viel zu nehmen, wie sie hergibt. Auch streben wir eine nachhaltige Sozialstruktur, eine dezentrale Wirtschaft und einen vielseitigen kulturellen Austausch an.

Auf unserer Suche, nach einem geeigneten Ort in der Deutschschweiz, sind wir einem leerstehenden Kurhaus (in Degersheim) begegnet, welches darauf gewartet hat, neu belebt zu werden. Das Sennrüti Kurhaus wurde im Sommer 2009 gekauft.

Unsere Mehrgenerationen-Lebensgemeinschaft realisieren wir in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der lokalen Bevölkerung. Wir informieren stets transparent und wollen immer wieder im Austausch sein. Dabei möchten wir uns in die Region integrieren und der bestehenden Dorfstruktur und Bevölkerung in Wertschätzung und Toleranz begegnen. Unterschiedliche Lebensformen und Überzeugungen sehen wir als eine wertvolle Bereicherung und ein Potential der gegenseitigen Entwicklung an.

https://www.oekodorf.ch/

Haslachhof

Wir wollen Gemeinschaft leben am Haslachhof: Denn die Gemeinschaftsbewegung ist in dieser Zeit gesellschaftlichen Wandels eine der größten Bewegungen zur Neuordnung sozialer und wirtschaftlicher Alltagsbezüge. Auf der ganzen Welt machen sich Menschen auf die Suche nach tragfähigen, solidarischen, gemeinwohlorientierten Formen des Miteinanders.

Mit unserer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft am Haslachhof im Deggenhausertal wollen wir genau das tun und knüpfen damit an eine bereits bestehende vitale und vielfältige Projektelandschaft im Bodenseekreis an.

Das ökologisch orientierte Zusammensein von Menschen in allen Lebensphasen liegt uns am Herzen. Wir wollen eine lebendige und achtsame Verbindungskultur entwickeln und pflegen. Als pulsierender Knotenpunkt eines großen Netzwerkes wollen wir uns einbinden in das Lernen und Teilen von neuem und altem (Erfahrungs-)Wissen und unsere Gesellschaft kreativ mitgestalten.

Zur Gruppe gehören 15 Erwachsene und 6 Kinder

http://gemeinschaft-haslachhof.de

 

Schäfereigenossenschaft Finkhof

Entstanden ist die Schäfereigenossenschaft Finkhof in den 1970er Jahren aus einer Jugendwohngemeinschaft, die sich auf die damals roten Fahnen geschrieben hatte: alles ohne Chef, keine Familie, Selbstversorgung und politische Arbeit.Grundprinzipien, die noch heute für uns gelten, waren:

  • zusammen leben und zusammen arbeiten
  • keine Hierarchien
  • kein privates Eigentum an Produktionsmitteln
  • gemeinsame Bedürfniskasse
  • Entscheidungen werden im Konsens getroffen
  • Gleichwertigkeit aller Arbeiten

Es folgte die Aufbauphase, Versuch und Irrtum war an der Tagesordnung. Es waren die
Anfänge der Vermarktung auf Wochen- und Weihnachtsmärkten. Unser Katalog bestand aus einem kopierten Blatt. Arbeitsbereiche wurden aufgebaut und auch wieder fallen gelassen. Um die zwei großen Arbeitsbereiche Versand und Schäferei gruppierten sich Näherei, Färberei, Weberei, Laden, Bestelltelefon, Verwaltung und Küche. Wirtschaftlicher Erfolg stellte sich ein. So entwickelten wir uns langsam und vorsichtig zu einem Betrieb mit 9 Eigentümern und ca. 20 Angestellten. Letzere spielen bei uns eine wichtige Rolle. Die gesamten alltäglichen und betrieblichen Abläufe sind ohne sie undenkbar. Sie entlasten unseren Alltag und tragen oft zur guten Stimmung in Küche und Betrieb bei. Auszubildende und Praktikanten nehmen an unserem Leben Teil, was uns vor so manche Bewährungsprobe stellt. Bis zu 40 Jahre jünger und damit sehr viel diskussionsfreudiger als wir, sorgen sie für frischen Wind in unserem routinierten Tagesablauf. Wir sind professioneller geworden, haben uns aber trotzdem einige Eigenheiten bewahrt. Deshalb wird es immer wieder vorkommen, dass jemand freundlich zu verstehen gibt, dass er gerade im Hausgang die Bestellung entgegen nimmt, wo kein Computer steht, oder dass wir die Bestellung noch handschriftlich aufnehmen. Sollten Sie mal nicht telefonisch zu uns durchkommen, mähen unsere Schafe, bellt ein Hund und Uli sagt Ihnen, wie wir Sie weiterverbinden. Diesen, unseren ganz speziellen Charakter wollen wir uns auch erhalten.

30 Jahre sind eine lange Zeit: rebellische Jugend, erste Zielsetzungen, Beziehungen, Kinder, Abschiede. Abschiede auch von Ideologien, Ansprüchen, Erwartungen. Unterschiedliche persönliche Entwicklungen fanden statt. Freiräume wurden erkämpft und zugelassen. Natürlich sind auch wir nicht frei von Macht- und Konkurrenzverhalten. Leben und Beziehungen außerhalb der Gemeinschaft werden immer wichtiger. Dennoch ist es uns immer wieder gelungen, Lösungen zu finden, die für alle tragbar sind.

Als Landkommune jugendlicher Aussteiger haben wir begonnen. Heute stellen wir uns andere Fragen: Wollen, können wir diese Strukturen aufrechterhalten? Was wird mit dem Betrieb? Wie gestalten wir unser Leben, jeder einzelne für sich und als Gemeinschaft? Können wir unsere Eigenheiten leben und wollen wir die der anderen tolerieren? Brauchen wir im Alter mehr Distanz und individuellen Freiraum? Was können wir möglich machen, was nicht? Das wird aufregend, schwierig, aber nach 30 Jahren Übung sind wir entschlossen, einen Weg zu finden, den alle gehen können.

http://finkhof.de

Zwei Netzwerke bieten Zugang zur Welt der Gemeinschaften;

Das Global Ecovillage Network (GEN)

wurde in 1995 als Dachorganisation gegründet um die experimentelle Entstehung und Erhaltung von Lebensstilen mit geringen Umweltauswirkungen zu unterstützen. GEN besteht aus einem wachsenden Netzwerk nachhaltiger Gemeinschaften und Ökodörfern die unterschiedliche Kulturen, Länder und Kontinente abdecken. Einzelne unterstützende Mitglieder arbeiten in vielfältigen Sektoren, von Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen bis hin zu Bildungs- und Regierungseinrichtungen. Durch die Wertschätzung und Entwicklung lokaler Erfahrungen und Fähigkeiten bei gleichzeitigem Best-Practice-Austausch im Rahmen dieser Netzwerke hält GEN die Vision eines entstehenden vielfältigen und doch gemeinsamen weltweiten Wissenspools für nachhaltiges Leben. GEN arbeitet durch die Ermutigung von Dialog und Austausch, dem Ausbau von Solidarität und Partnerschaft über Grenzen hinweg. Die Philosophie hinter GEN ist, dass „Gemeinschaft“ allen Modellen von Nachhaltigkeit zugrunde liegt, daher der Begriff „Ökodorf“.

http://gen-europe.org/de/start/start/index.htm

Kommuja

Kommuja ist ein Netzwerk politischer Kommunen. Wir wollen ein gleichberechtigtes Miteinander, Machtstrukturen lehnen wir ab. Wir wollen die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern und uns vom herrschenden Verrechnungs- und Besitzstandsdenken lösen.

http://www.kommuja.de/

 

Drei Bücher als Grundlektüre:

Das Kommunebuch

utopie.gemeinsam.leben

ISBN 978-3-86241-431-4 | erschienen 09/2014 | 344 Seiten | Paperback | lieferbar | 18,00 €

Bereits in den 1970er Jahren wurden Kommunen gegründet, in denen gemeinschaftlich gelebt, anders gewirtschaftet und kollektiv gearbeitet wird. Es entstanden Orte, an denen Menschen Geld teilen, Produktionsmittel gemeinsam besitzen und den Alltag zusammen gestalten.
»utopie gemeinsam leben« ist Ankündigung und Programm zugleich. In diesem Buch berichten Autor*innen über kommunitäre Lebenszusammenhänge, über ihre Standpunkte, Ziele, Wünsche und Hoffnungen, aber auch über Probleme und kritische Auseinandersetzungen innerhalb der Kommuneszene.
Der Wunsch, herrschaftsfreie Räume zu schaffen, die sowohl eine individuelle Entfaltung ermöglichen als auch kollektive Kräfte freisetzen und den Weg zu wirkmächtigen Alternativen öffnen, ist so zeitlos wie aktuell. Und so nötig wie nie zuvor.
Denn wir brauchen Alternativen. Heute, hier, jetzt! Grundsätzliche Veränderungen sind notwendig, um die Probleme zu lösen, vor denen die heutigen Gesellschaften stehen. Mehr Wachstum ist weder die Antwort auf Arbeitslosigkeit, überteuerte Wohnungen oder miserable Jobs noch auf die Herausforderungen des Klimawandels und der fortschreitenden Umweltzerstörung. Das Vertrauen in das politische System und den Kapitalismus zerbröselt, in gleichem Maße wie die Einrichtungen des Bildungs-, Gesundheits- und Verkehrssystems, wie die Schulen, Straßen und Krankenhäuser. In den aktuellen Krisen organisieren sich viele Menschen weltweit in neuen solidarischen Zusammenhängen. In überschaubaren Strukturen mit gemeinsamer Alltagsorganisation finden sie neue Lösungsansätze.
Das Buch wendet sich an alle, die Veränderung wollen und dafür Anregungen suchen. Es richtet sich sowohl an am Kommuneleben interessierte Personen als auch an diejenigen, die bereits in solchen Gemeinschaften leben. Die Autor*innen möchten dazu anstiften, andere Lebensformen auszuprobieren, und geben Einblick in ihren konkreten Alltag und die Diskussionen, von denen er geprägt ist.

http://www.assoziation-a.de/buch/Kommunebuch

eurotopia-Verzeichnis

Das eurotopia-Gemeinschaftsverzeichnis (ISBN 1. Auflage: 978-3-9812968-1-5 2. Auflage: 978-3-9816860-0-5)(inhaltlich sind die beiden Auflagen identisch, tragen lediglich unterschiedliche ISBN)

  • 430 Gemeinschaften, Ökodörfer, Siedlungs- und Wohnprojekte stellen sich vor
  • Artikel zur Gemeinschaftsgründung, zur gesellschaftlichen Relevanz von Gemeinschaften, zur wissenschaftlichen Forschung in und über Gemeinschaften und mehr…
  • Vorstellung von Gemeinschaftsnetzwerken mit weiteren Gemeinschaftsdaten
  • Nützliche Adressen aus ganz Europa
  • Aktuelle Ausgabe 2014 – Ergänzungen, Korrekturen sowie Suche im Buch unter www.eurotopia.de/buchsuche
  • Das einzigartige Nachschlagewerk zum Leben in Gemeinschaft

http://www.eurotopiaversand.de/

Ökodörfer weltweit

Positives ist machbar! Wirtschafts- und Umweltkrisen allenthalben machen deutlich, dass wir nicht weitermachen können wie bisher. Alternative Lebensformen, wie sie in den Ökodörfern weltweit erprobt werden, schaffen Modelle gelebter Nachhaltigkeit. Angesichts von Klimawandel, Armut, Einsamkeit und Krieg arbeiten sie an Lösungen und erproben sie im wirklichen Leben – meist mit einfachen Mitteln, aber oft mit spektakulären Ergebnissen. „Ökodörfer weltweit“ beschreibt nicht nur tiefgehend die jeweiligen Qualitäten der geschilderten Gemeinschaftsprojekte (und zwar ausführlicher, als das eurotopia-Verzeichnis es leisten kann), es benennt auch grundlegende Fragen, die das Beschreiten alternative Wege aufwirft. Außerdem setzt es die oft sensationellen Erfolge der Projekte mit persönlichen oder historischen Entwicklungen in Zusammenhang – wie Damanhur damit erpresst wurde, dass die illegal gebauten Höhlen den Behörden gemeldet werden oder wie Sekem in Ägypten vom Aufstand 2011 überrascht wurde. Richtig spannend wird es mit dem Sprung nach Togo, Afrika: „Ökodörfer weltweit“ ist ein Buch über Menschen auf dem ganzen Planeten, die gemeinschaftlich ihr Leben in die Hand nehmen, um es zu verbessern. Empfehlenswert! (Michael Würfel)

http://www.eurotopiaversand.de/

Netzwerkpartner

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Ich unterstütze wirundjetzt,

weil unsere Gegenwart in großer Bewegung ist. Als Trainer sehe ich wie falsche Bewegungsmuster oftmals Schaden anrichten. Das ist sowohl im Training als auch im gesellschaftspolitischen Kontext gültig.

„In Bewegung bleiben“ lautet zwar das immer gültige Motto aber wie und wohin? Dabei unterstützen Netzwerke wie wirundjetzt. Unsere Zeit braucht visionäre Richtungsgeber.

Danke wirundjetzt.

Chris Schorpp – Personaltrainer, Streetworker, Wildnispädagoge

 

 

 

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